Monate: Januar 2017

Valparaíso – die Braut des Ozeans

„Ich liebe Valparaíso, alles was du umschließt alles, was du ausstrahlst, Braut des Ozeans…“ – Pablo Neruda Schmutzig und heruntergekommen, aber gleichzeitig so farbenfroh und besinnlich: Valparaíso nimmt einen mit ihrem bezaubernden Charme ein! So ist sie auch die Stadt der Graffitis und wurde 2003 sogar von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Hafenstadt am Pazifik gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles und auch der berühmte Dichter Pablo Neruda ist eng mit ihrer Geschichte verbunden.   Die Aussicht aus dem Fenster von „La Sebastiana“ , das Haus Pablo Nerudas Der Hafen Valparaísos Die bunten Häuser der Stadt blitzen in der Morgensonne. Valparaíso scheint den Pazifik zu umarmen und ganz langsam steigt der Geräuschpegel der Stadt an.  Das rege Treiben und die Hafengeräusche vermischen sich   mit dem Rattern der Aufzüge. Es echot geradezu die ungefähr 30 bunten Hügel Valparaísos hinab. Die Stadt erwacht und versprüht ihren ganz besonderen Charme. Dieser Ort wirkt auf mich unendlich an Gassen und Ecken, die es zu erkunden gilt, und ich finde mich in einem Meer aus Farben wieder. Das ist meine persönliche To Do- Liste für …

Nationalpark Huerquehue – Einmalige Begegnungen mit Mensch, Tier und Natur

Uralte Aurakarienbäume, tiefblaue Seen und beeindruckende Wasserfälle erwarten einen im etwa 125 km² großen Nationalpark Huerquehue. Vor allem seine Ursprünglichkeit und unangetastete Schönheit locken Touristen, aber auch Einheimische, immer wieder aufs Neue an. Vier Tage verbringen wir in wohl einem der berühmtesten Nationalparks Südchiles. Und das nicht ohne Grund: umgeben von jahrhundertealten Bäumen fühle ich mich selbst ganz klein und spüre wie die Natur auf mich wirkt. Besonders die Aurakarienbäume faszinieren mich, denn ich staune über ihre fast  50 Meter Höhe und ihren Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern. Es sind wahre Riesen, die jedem Wind und Wetter zu trotzen scheinen. Die Blätter des Aurakarienbaumes Der Wasserfall Salto Nido de Aguila Eine unserer Übernachtungen führt uns zu einem Zeltplatz am Weißen Fluss Rio Blanco. Dort lassen wir unsere Muskeln im heißen Wasser der natürlichen Thermen entspannen und beobachten wie langsam die Welt um uns herum von der Sonne in ein ganz besonderes Licht getaucht wird. Die Natürlichen Thermen des Rio Blanco. Schon nach ein paar Stunden begegnen wir kaum noch anderen Wanderern. Die unendliche Dichte und Wildnis der Wälder umhüllt uns. Meist ist der Weg gut …