Monate: August 2016

Blutige Menschenopferungen – 5 Fakten über die Kultur der Moche

Wer waren die Moche? Die Moche waren eine frühe Hochkultur mit beeindruckenden Bewässerungstechniken und Zeremonialmonumenten. Diese lebten noch vor der Zeit der Inka. Die Moche-Kultur, auch Mochica genannt, entwickelte sich ungefähr 200 v. Chr. an der nordperuanischen Küstenwüste in der Gegend des heutigen Trujillo. Ihre Herrschaft dauerte ca. 1000 Jahre an und hatte ihren Höhepunkt um ca. 500 bis 600 n. Chr. Benannt wurde die Kultur nach dem Tal und dem Fluss Moche. Wie konnte sich in der heutigen Küstenwüste diese Hochkultur entwickeln? In den nordperuanischen Küstengebieten gibt es kaum Regen, weshalb es umso erstaunlicher ist, dass sich gerade hier eine Hochkultur wie die der Moche entwickeln konnte. Aufgrund des wenigen Regens bildeten sich zahlreiche Talgemeinschaften der Moche an fruchtbaren Oasen des Flusses. Die Moche entwickelten außerdem ausgeklügelte Bewässerungstechniken, wodurch sie weitläufige Kanalsysteme zur Versorgung riesiger Anbauflächen nutzten konnten. Auf diese Weise konnten Mais, Baumwolle und Bohnen angebaut werden. Aber auch die Nähe zum Meer spielte eine entscheidende Rolle als Nahrungsquelle, da beispielsweise mit Schilfbooten (→Caballitos de Totora) gefischt wurde. Was machte die Kultur der Moche aus? Das …

4 Dinge, die du noch nicht wusstest über – Die Fischerboote aus Trujillo

Wusstest du, dass diese Fischerboote „Caballitos de Totora“ heißen, also auf Spanisch „Schilf-Pferdchen“? Der Name hat etwas mit der Sitzhaltung der Fischer zu tun: die Beine des Fischers baumeln auf beiden Seiten im Wasser, sodass er über die Brandung reitet. Wusstest du, dass diese Fischerboote eine jahrtausendealte Tradition haben, die bis hin zu der Kultur der →Moche zurück reicht? Diese lebten noch vor der Zeit der Inka. Keramikfunde zeigen, dass schon in diesen Kulturen so gefischt wurde.  Wusstest du, dass diese Boote traditionell aus Totora-Schilf gebaut werden, vier bis fünf Meter lang sind und eine Last bis zu 250 kg transportieren können? Dies ist ausreichend für den Transport eines Fischer, seiner Fischerausrüstung sowie seines Fangs. Vorangetrieben werden die „Caballitos de Totora“ durch Paddeln.  Wusstest du, dass die „Caballitos de Totora“ ein entscheidender Bestandteil der regionalen, aber auch nationalen Identität sind? Durch sie wird das kulturelle Leben in den nördlichen Küstenregionen Perus ausgedrückt. Im Jahre 2003 wurden die Fischerboote durch das Instituto Natconal de Cultura del Perú zum nationalen Kulturgut des Landes erklärt. 

Lautes Hupkonzert zur Begrüßung – erste Eindrücke Lima

Ich stehe an der Passkontrolle. Überall um mich herum wird Spanisch gesprochen, ich blicke in unzählige braun gebrannte Gesichter. Mit einem lauten „klack“ bekomme ich einen neuen Stempel auf die nächste freie Seite meines Reisepasses. Im Hintergrund läuft Reggaeton-Musik. Willkommen in Südamerika! Genauer gesagt: Bienvenidos a Perú! Vor dem Flughafen parkt Eduardos Auto. Ziemlich verbeult und es lässt sich nur noch erahnen, dass es einmal weiß gewesen sein muss. Eduardo beginnt meine zwei Gepäckstücke mit einem dicken Seil an allen Seiten des Kofferraums festzubinden. Ich denke an die Vorwarnungen hinsichtlich des Straßenverkehrs in Lima und bin gespannt, was auf mich zukommen wird. Während wir ausparken und das Gelände des Flughafens verlassen bekreuzigt sich Eduardo dreimal, sowie an jeder neuen Straßenecke.Ich mache es mir auf dem Beifahrersitz gemütlich und genieße die Abwechslung nach zwölf Stunden fliegen. Feierabendverkehr in Lima. Mir wurde nicht zu viel versprochen. Die sechs Fahrbahnspuren werden nahezu kaum genutzt, jeder fährt kreuz und quer, um möglichst viele andere Autos abzuhängen und sich durch jede sich ergebenden Lücke durchzuschlängeln. Zu meiner Überraschung sagt Eduardo …

Kulinarische Köstlichkeiten in Budapest

Kürtöskaláes – solche Verkaufsstände findet man oft an Straßenecken und erinnert mich daher ein wenig an die Simmit-Verkäufer in der Türkei. Vom Geschmack her ähnelt dieses Gebäck jedoch eher Zimtschnecken. Ein guter Snack für zwischendurch und sehr lecker! Hauslimonaden – ich habe mich in jedem Café durch die Hauslimonaden getestet und war jedes Mal begeistert! Vor allem das Castrum Cafe auf der Budaer Seite mit Blick auf das Parlament ist sehr zu empfehlen. Frisch zubereitet und sehr besondere Sorten! Bagels – Budapest ist eine sehr hippe Großstadt, daher findet man unzählige kleine, moderne und stilvolle Läden und Cafes. Bagels scheinen ebenso angesagt zu sein. Der beste Bagelladen ist jedoch Budapest Bägel in der Baross ut. 4. Sehr großzügig belegte Bagels, super nette und aufmerksame junge Verkäufer und einfach unfassbar lecker!   Langos – kennt man von Weihnachtsmärkten und Festivals auch schon aus Deutschland. Aber eins habe ich gelernt: richtige echte Langos schmecken ganz anders! Vor allem mit Käse anstatt mit Zimt und Zucker (was ganz und gar nicht ungarisch ist). Palatschinken – sehr zu empfehlen …

Budapest – eine schillernde Metropole

Viele tausend Lichter glitzern im dunklen Wasser. Die Kettenbrücke thront stolz zwischen Buda und Pest. Zur linken sitzt majestätisch das Burgschloss, zur Rechten erblickt man das monumentale Parlament der Stadt. Budapest. Eine Stadt, die niemals schläft. Eine, die Optimismus und Lebensfreude ausstrahlt und ihren Zauber vor allem bei Nacht versprüht. In Budapest gibt es unendlich viel zu entdecken und an jeder Ecke kann man über wunderschöne Jugendstilbauten staunen. Besonders der Prachtboulevard Andrássy erinnert mit seinen Bauten an die Gründerzeit. Budapest ist eine lebendige, moderne und hippe Metropole. Überall findet man kleine Läden, Bars und Cafés. Es lohnt sich, durch die Gassen zu schlendern und sich in eines der Cafés zu setzten, um das rege Treiben der Stadt zu beobachten. Meine Top 5 Highlights sind: Budapest bei Nacht Was auf keinen Fall fehlen darf bei einem Besuch in der ungarischen Hauptstadt, ist das Flanieren entlang des Donaukorsos, um den Zauber der Stadt zu spüren. Es lohnt sich auch eine Schifffahrt zu machen, um beispielsweise das angeleuchtete Parlament vom Wasser aus zu bestaunen. Panoramablick über die Stadt …